Rasensamen

Ein gepflegter grüner Rasen ohne Moos und Unkräuter - wer einen solchen Rasen möchte, sollte beim Kauf der Rasensamen auf Qualität setzen und nicht die billige Rasenmischung vom Diskounter kaufen, denn ein hochwertiger Rasensamen besteht aus verschiedenen Gräsersorten, die im Rasen unterschiedliche Funktionen übernehmen. Spart man beim Kauf von Rasensamen am falschen Ende oder wählt eine Rasenmischung, die nicht für die tatsächliche Nutzung geeignet ist, wird die Grasnarbe nicht richtig dicht und schon bald machen sich die ersten Unkräuter breit.

Gute Rasensamen-Mischungen zeichnen sich durch langsamen, dichten Wuchs, hohe Trittfestigkeit und gute Ausläuferbildung aus. Sie enthalten speziell gezüchtete Sorten aus höchstens drei bis vier Gräserarten: Deutsches Weidelgras (Lolium perenne; sehr belastbar), Wiesen-Rispe (Poa pratensis; dichter Wuchs, belastbar), Rot-Schwingel (Festuca rubra; feines Blatt, verträgt tiefen Schnitt) und Straußgras (Agrostis; treibt Ausläufer, verträgt Nässe). Der Verwendungszweck bestimmt das Mengenverhältnis der Rasengräser in der Mischung:

Ein Gebrauchsrasen enthält meist höhere Anteile Deutsches Weidelgras und Wiesen-Rispe. Dank dieser beiden Gräser-Arten wird der Rasen schön dicht, fest und somit auch strapazierfähig. In einem reinen Ziergrasen hingegen dominieren feinblättrige Arten wie Rot-Schwingel und Straußgras, weshalb er höhere Ansprüche an die Pflege stellt.

Saatgut-Mischungen für Schattenrasen enthalten hohe Anteile von Gräser-Arten, die mit weniger Licht zurechtkommen als viele andere Rasengräser. Hierzu gehören die Läger-Rispe (Poa supina) oder die Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa). Wichtig zu wissen: Solche Arten für den Schatten wachsen zwar auch an lichtärmeren Standorten, das Ergebnis ist aber – sowohl im Bezug auf die Nutzung als auch die Optik – nicht mit einem vollsonnig gelegenen Gebrauchsrasen vergleichbar. Ein Schattenrasen darf nicht zu tief und zu häufig gemäht werden (minimal fünf Zentimeter hoch).

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