Unsere Kräuter für jeden Nager

Die Bedeutung der Kräuter in der Kleintierernährung

Kräuter sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Speiseplans von verschiedenen Kleinnagern wie z. B. Kaninchen, Meerschweinchen, Degus und Chinchillas. Sie enthalten viele gesunde Nährstoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien und Vitamine.

Können Kräuter meinem Kleintier auch schaden?? - Nein, denn ...

Nahezu alle Kräuter, Blätter und Blüten haben die eine oder andere Heilwirkung, hervorgerufen unter anderem durch Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, ätherische Öle. Diese Stoffe sind in den Kräutern, die auf den Futterlisten für Kleintiere angegeben werden, allerdings nur in geringen Mengen vorhanden, so dass man keine Angst haben muss, dass ein Gewöhnungseffekt auftritt und ihre positive Wirkung bei ständiger Gabe der Kräuter nachlässt. Eine tägliche, gemischte Kräutergabe ist immer eine Unterstützung für den Organismus, bei Gesundheit und bei Krankheit. Im Krankheitsfall ist eine intensivere Wirkung der Kräuter nötig, dann werden die Wirkstoffe in höherer Konzentration gegeben, dh der Tierarzt verordnet einen hoch konzentrierten (und allein schon durch die hohe Dosierung wirksameren) Kräuterauszug in Form von Tabletten, Tropfen etc.

Auch größere Mengen gemischter Kräuter schaden nicht, solange die Ernährung ausgewogen ist und die Tiere selektieren können. Zu einer gesunden Ernährung gehört nämlich auch, dass die Tiere selbst bestimmen, was sie fressen. Nehmen sie also einmal nicht alle Futtermittel auf, dann heißt das nicht, dass sie diese generell nicht mögen, sondern nur, dass sie dieses Futtermittel gerade nicht brauchen.

Beim Kauf von Küchenkräutern sollte auf einheimische Bioware geachtet werden. Trockenkräuter sind vor allem im Winter, wenn frische Kräuter schlechter zu beziehen sind, eine wichtige Nahrungsergänzung. Bei Tieren mit einer Blasen-/Nierenproblematik müssen sie aufgrund der hohen Konzentration von Kalzium zwar rationiert verfüttert werden, man sollte aber auch dann nicht vollständig auf sie verzichten. Eine gleichzeitige Fütterung wasserhaltigen Frischfutters senkt die Kalzium-Konzentration. Trockenkräuter (und auch stark kalziumhaltige Frischfuttersorten) sollten daher immer in Kombination mit wasserhaltigem Frischfutter wie Salat, Gurke etc. gegeben werden.

Die positive Wirkung der in unseren Kräutermischungen enthaltenen Kräutern im einzelnen:

Brennessel wirkt harntreibend und blutdrucksenkend
Echinaceae stärkt das Immunsystem
Gänseblümchen wirken in großen Mengen leicht abführend, unterstützen den Heilungsprozess bei Lungenkrankheiten
Löwenzahn wirkt harntreibend und appetitanregend
Luzerne durch den hohen Eiweißanteil bindet Luzerne Calzium im Körper
Pfefferminze wirkt entkrampfend
Spitzwegerich hilft bei Erkältungskrankheiten, sowie bei Nieren und Blasenproblemen
Kamille wirkt positiv bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen

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